Stillen will gelernt sein

Aufgabe Tag Nummer 2: Essen für den Kleinen
geschlafene Stunden: 3:30
Lachanfälle: einer (Aua!!)
Meist gehörter Satz: Mei, hat der viele Haare, ganz der Papa 🙂
Schönstes Erlebnis: Gebärmutterrückbildung vom Feinsten

Am Tag nach der Entbindung bin ich noch immer mitgenommen von der OP. Aufgestanden bin ich noch nicht bzw. beim ersten Aufstehversuch wäre ich in fast maßloser Selbstüberschätzung kläglich auf dem Boden gelandet.

Nach einer fast schlaflosen Nacht stehe ich um 4:30 Uhr endgültig auf & schmökere in meiner neu erworbenen Lektüre „Babyjahre“ von Remo H. Largo. Das Buch kann ich nur empfehlen. Ist super spannend & hat viele nützliche Infos aus der Praxis.

 

Die heutige Aufgabe:

Der Kleine muss essen lernen oder in der Fachsprache wir üben das Anlegen an der Brust … Vor kurzem habe ich ja noch gesagt

„Gibt es echt professionelle Stillberaterinnen? Bitte?“

Tja … das war vielleicht etwas vorschnell … irgendwie ist das Prozedere komplizierter als gedacht. Jedenfalls ist meine Brust verziert mit 2 – 3 dicken Knutschflecken in blau und grün … zum Entsetzen der Kinderkrankenschwestern, die machen einen ganz schön nervös, ABER das ändert nichts an der Tatsache:

der Kleine will & will einfach nicht trinken.

Na das kann ja heiter werden! Schon an Tag 2 renitent, der kleine Prinz 🙂 Am Nachmittag klappt’s dann zum ersten Mal & in den frühen Morgenstunden fühle ich mich schon wie ein Profi.

Bei der Arztvisite teilt die Ärztin mir mit:

„Ja mei Ihre Gebärmutterrückbildung wunderschön … wie bei einer 10 Jahre jüngeren“

Das geht natürlich runter wie Öl … trotz OP-Schmerzen & einem Bauch, der vermuten lässt, dass der Kleine noch drin ist. Hm … aber auch das habe ich gelernt. Man sieht nach der Geburt scheints meist noch aus wie im 6. Monat. Wie machen das wohl die Promimütter?

„Bitte einmal Kaiserschnitt & gleich Fett absaugen & Haut straffen noch dazu??“

Na ja, ich dachte mir halt vielleicht ist das bei mir ja doch anders & aber irgendwie ist’s das wohl nicht, aber immerhin 5-6 Kilo (von den 14 Kilos) sind schon weg, kann also nur besser werden 🙂

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