Alb-Packa 2026, Teil 2: Der Tag der Anreise

Schon bei der Anfahrt am Donnerstag ist klar: Wir brauchen keine zweieinhalb Stunden, wie das Navi im Vorfeld behauptet hat. Eher vier. Oder fünf. Denn es ist der Tag vor dem langen Maiwochenende und offenbar haben alle Menschen gleichzeitig beschlossen, unterwegs zu sein, einzukaufen oder auf irgendeiner Autobahn herumzustehen.

Es ist absolut wild.

Und als wäre das nicht schon genug, meldet sich auch noch das Wohnmobil mit dem wir zum Startpunkt fahren. Es möchte bitte, dass wir den Motor kontrollieren. Na wunderbar!

Es scheint nichts Dramatisches zu sein, also starten wir trotzdem Richtung Schwäbische Alb. Aber natürlich verlieren wir wieder etwas Zeit bevor wir endlich auf der Autobahn sind. Mit dem Wohnmobil irgendwo auf der Strecke liegenzubleiben, wäre jetzt allerdings auch nicht gerade meine bevorzugte Form von Mikroabenteuer gewesen.

Kurz und gut: Wir kommen zu spät zur Nudelparty UND zum Riders Briefing um 19:30 Uhr. Kurz vor 21:00 Uhr treffen wir endlich ein. Aber wir werden trotzdem herzlich empfangen. Es sind ganz viele ratschende, essende und trinkende Menschen vor Ort und auch viele Kinder. Wie auf einem Familienausflug auf einer DAV-Hütte.

Sarah und Falk übergeben uns unseren Tracker und ein wirklich tolles Willkommenspaket. Es enthälr eine Albpacka-Weste, Albpacka-Socken und ein paar anderen nützlichen Dingen (Sonnencreme, Gummibärchen – genauer gesagt Alpaka-Bärchen –, Arschcreme, Albgold-Nudeln und Rettungsdecke). Wow, das finde ich total cool!

Über den Tracker kann man uns später auf dem Bildschirm verfolgen. Das Orga-Team weiß also ziemlich genau, wann wir uns wo bewegen.

Irgendwie gruselig. Aber auch beruhigend. Schließlich planen wir irgendwann auch draußen zu schlafen.

Die Wetterprognose ist gut: Sonne und kein Regen. Tagsüber um die zwanzig Grad. Nachts zwischen zwei und sechs Grad. Klingt machbar. Also ungefähr so, wie sich 480 Kilometer vorher machbar anhören. 😂

Das Gelände auf dem wir starten ist richtig schön. Eine Vereinshütte, die man wohl auch mieten kann, Alpakas vor der Hütte und dazu ein Espresso- beziehungsweise Kaffeewagen. Zur Krönung bekommen wir sogar noch die Reste der Nudelparty.

Und dann sitzen wir da in der Hütte. Mit dieser Mischung aus Vorfreude und „Was zur Hölle machen wir hier eigentlich?“

Teil 1: Alb-Packa 2026 „der Start“

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